Ferienpass 2026: Mit Pfeil und Bogen ins „Gold“
Auch in diesem Jahr bot die Bogenabteilung der Sportschützen Niederlauterbach im Rahmen des Ferienpasses Wolnzach Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, den faszinierenden Sport des Bogenschießens kennenzulernen.
Bei schönem Spätsommerwetter traf sich am 12. September 2026 eine Gruppe neugieriger Nachwuchsschützen auf dem Bogenplatz in Niederlauterbach. Das gemeinsame Ziel: herauszufinden, wie man mit Pfeil und Bogen möglichst genau die Mitte der Zielscheibe – das sogenannte „Gold“ – trifft.
Bevor jedoch die ersten Pfeile fliegen durften, stand eine ausführliche Sicherheitseinweisung auf dem Programm. Anschließend vermittelte das Betreuerteam die wichtigsten theoretischen Grundlagen: Aus welchen Teilen besteht ein Bogen? Wie steht man richtig an der Schießlinie? Wie wird gezielt und wie löst man die Sehne sauber?
Dann hieß es endlich: Bogen spannen und los! Die ersten Pfeile flogen in Richtung Zielscheibe – und die meisten fanden auch tatsächlich ihr Ziel. Die Strohscheibe mit einem Durchmesser von 122 Zentimetern wirkte aus 18 Metern Entfernung allerdings plötzlich deutlich kleiner als gedacht.
Mit jeder Runde – oder „Passe“, wie es beim Bogenschießen heißt – wurden die Trefferbilder besser. Schnell stellten sich erste Erfolgserlebnisse ein, und die Freude war besonders groß, als schließlich die ersten Pfeile im innersten goldenen Kreis, der Zehn, steckten.
Zwischendurch durfte natürlich eine Stärkung nicht fehlen. Bei Wienern, Semmeln und Kuchen konnten sich alle für den zweiten Teil des Nachmittags stärken. Denn nun wartete noch eine besondere Herausforderung auf die jungen Bogenschützinnen und Bogenschützen: In einem kleinen Abschlussturnier konnten sie zeigen, was sie an diesem Tag gelernt hatten.
Den ersten Platz sicherte sich der zwölfjährige Sebastian Weiher aus Niederlauterbach mit hervorragenden 210 Ringen. Sebastian war bereits im vergangenen Jahr beim Ferienpass-Bogenschießen dabei und konnte seine Erfahrung diesmal erfolgreich nutzen. Auf dem zweiten Platz folgte der elfjährige Elias Rose mit starken 157 Ringen. Den dritten Platz belegte die ebenfalls elfjährige Sophia Allerdorfer mit sehr guten 129 Ringen.
Doch am Ende standen nicht nur die Platzierungen im Mittelpunkt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten eine neue Sportart ausprobieren, erste Erfahrungen mit Pfeil und Bogen sammeln und viele Erfolgserlebnisse mit nach Hause nehmen. Als Erinnerung erhielt jeder eine Teilnahmeurkunde – und konnte den Eltern anschließend stolz von einem abwechslungsreichen Nachmittag auf dem Bogenplatz berichten.
Ein besonderer Dank gilt dem engagierten Betreuerteam der Bogenabteilung, das den Kindern und Jugendlichen mit viel Geduld und Freude den Bogensport näherbrachte.
Die Bogenabteilung der Sportschützen Niederlauterbach würde sich freuen, den einen oder anderen Ferienpass-Teilnehmer vielleicht schon bald als neues Vereinsmitglied auf dem Bogenplatz wiederzusehen!





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